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Praxisleistungen

Mammographie

Wichtige Hinweise

Mit der Mammographie werden Übersichtsbilder oder Schichtaufnahmen der Brustdrüse erstellt.
Die Untersuchung erfolgt unter Anwendung von Röntgenstrahlen.
Bei Frauen im gebärfähigen Alter sollte die Untersuchung am besten zwischen dem sechsten und zwölften Zyklustag durchgeführt werden.

Kontrastmittel
Die Untersuchung erfolgt ohne die Verwendung eines Kontrastmittels.

Gegenanzeigen
Eine Mammographie sollte bei schwangeren Patientinnen nicht durchgeführt werden.

Ihre Aufenthaltsdauer bei uns
Von der Ankunft in der Praxis und der Erstellung des Bildmaterials an muss mit einer Aufenthaltsdauer von ca. 1 Stunde gerechnet werden.

Bitte bringen Sie Voraufnahmen und Vorbefunde mit!

Terminvorbereitung

Zum Untersuchungstermin bringen Sie bitte folgendes mit:
• Überweisungsschein
• Versichertenkarte
• Bilder und/oder Befunde früherer Mammographie-Untersuchungen

Wann sollte die Untersuchung stattfinden?
Bei Frauen im gebärfähigen Alter sollte die Untersuchung am besten zwischen dem sechsten und zwölften Zyklustag durchgeführt werden.
In dieser Zyklusphase ist das Drüsengewebe etwas aufgelockert, so dass einerseits die Qualität der Aufnahmen verbessert wird und andererseits die Brust nicht so druckempfindlich ist.

Wartezeiten
Wir bemühen uns den mit Ihnen vereinbarten Termin pünktlich einzuhalten.
Dennoch kann es zu kurzen Wartezeiten für Sie kommen.
Sollte es ausnahmsweise zu längeren Wartezeiten kommen, informieren wir Sie natürlich entsprechend.
Nach der Mammographie ist kein weiterer Aufenthalt in der Praxis erforderlich.

Zeitlicher Aufwand
Sie müssen mit folgendem zeitlichen Aufwand rechnen:
• Mammographie 60min

Einige kritische Worte
Mit einer Mammographie kann man nicht alles sehen. Häufig ist der Einsatz ergänzender oder alternativer Methoden, wie z.B. Sonographie (Ultraschalluntersuchung) und/oder Magnetresonanztomographie (MRT), sinnvoll.
Dennoch kann es sein, dass auch nach Einsatz aller zur Verfügung stehenden Methoden ein Brustkrebs unerkannt bleibt. Dies gilt insbesondere für Krebs in Brüsten jüngerer Frauen mit dichtem Brustgewebe.

Bitte beachten sie dazu den Unterpunkt Häufige Fragen.

Technik

Durch Mammographie lassen sich Brust und Brustdrüse sowie die Lymphknoten der Achselhöhle darstellen. Oft gibt eine Mammographie den ersten Hinweis auf eine Erkrankung. Häufig folgen weitere Verfahren, um den Krankheitsverdacht zu bestätigen oder eine genaue Diagnose zu erhalten.

Das Funktionsprinzip
Röntgenstrahlung wird in einer Röntgenröhre erzeugt. Hier entstehen Röntgenstrahlen, die nach durchleuchten der Brust und der Brustdrüse auf einem Film, einer Speicherfolie oder wie in unserer Praxis mit einem volldigitalen Detektor ein Bild erzeugen.

Die Menge der benötigten Strahlen ist abhängig vom Gewebe, das sich zwischen dem Ausgangspunkt der Strahlung und dem volldigitalen Detektor befindet. Entsprechend der relativ hohen Dichte ist Drüsengewebe hell (wenige Strahlen durchdringen das dichte Drüsengewebe) und Fettgewebe dunkel (viele Strahlen durchdringen das weniger dichte Fettgewebe).

Das Ergebnis sind Summationsbilder der verschiedenen durchleuchteten Gewebe. Um eine räumliche Zuordnung zu erhalten, werden zumeist Aufnahmen aus zwei Richtungen erstellt. Das nennt man dann Mammographie in mehreren Ebenen.
Gegebenenfalls ist auch die Erstellung von Schichtaufnahmen möglich und sinnvoll. Diese Schichtuntersuchung nennt man Tomosynthese.

Nebenwirkungen
Unmittelbar schädigende Wirkungen auf den Körper sind nicht bekannt. Ob die resultierende Strahlenbelastung nach Jahren oder Jahrzehnten Auswirkung hat oder haben könnte, ist noch nicht abschließend diskutiert.


Klaustrophobie/“Platzangst“
Angst vor engen Räumen (Klaustrophobie) ist ein weit verbreitetes Problem. Da nur vor dem Mammographiegerät gestanden werden muss, spielt Klaustrophobie bei der Mammographie keine Rolle.

Anwendung

Die Mammographie ist eine wichtige Methode zur Untersuchung der Brüste und vor allem der Brustdrüse. Hierbei „durchleuchten“ Röntgenstrahlenden die Brust und Brustdrüse und machen so bestimmte Erkrankungen sichtbar. Üblicherweise entscheidet die überweisende Ärztin/der überweisende Arzt, für welche Fragestellung die Mammographie geeignet ist.

Eingesetztes Gerät
Für die Mammographie setzten wir den MAMMOMAT Inspiration von Siemens ein. Es wird volldigitale Technik verwendet. Es besteht zusätzlich die Möglichkeit zur Tomosynthese.

Untersuchungsablauf
Zur Mammographie werden Ihre Brüste einzeln untersucht. Hierzu werden die Brüste nacheinander am Mammographie-Aufnahmeplatz zwischen eine Röntgenröhre und dem volldigitalen Detektor gelegt und mit einer Kompressionsplatte leicht gedrückt.
Von einigen Patientinnen wird die Kompression der Brust als unangenehm empfunden – von anderen nicht. Für Sie wichtig hierbei: Die Kompressionsstärke bestimmen Sie während der Untersuchung. Von jeder Brust werden mindestens zwei Aufnahmen angefertigt.
Die Verwendung eines intravenösen (gespritzten) Kontrastmittel ist nicht notwendig.

Wie es nach der Untersuchung weitergeht
Das Bildmaterial ist direkt nach der Untersuchung für zunächst 60 Tage online verfügbar. Das Bildmaterial ist durch eine Zwei-Faktoren-Authentifizierung vor dem Zugriff Unberechtigter geschützt. Das Bildmaterial und der Untersuchungsbefund werden entsprechend den gesetzlichen Vorschriften für zehn Jahre von uns aufbewahrt.

Die Befundung des Bildmaterials erfolgt in der Regel noch am Untersuchungstag. Die Erstellung und Übermittlung des Befundberichtes benötigt somit typischerweise ein bis zwei Werktage.

Auf Wunsch kann das Bildmaterial für Sie auch gegen Kostenerstattung auf CD/DVD dokumentiert werden.

Bringen Sie daher Vorbefunde oder Voraufnahmen bereits zur Untersuchung mit.

Mammographie – auch Bewährtes wird streng überwacht
Als Röntgenpraxis unterliegen wir der strengen und regelmäßigen Kontrolle der Aufsichtsbehörden des Landes Nordrhein-Westfalen, der Ärztlichen Stelle der Ärztekammer Westfalen-Lippe sowie als Kassenärzte der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe.